„Wau – ich bin auf Facebook”
Wie im Sturm erobern aktuell Vierbeiner die sozialen Netze. Es wird gepostet (gebellt) und befreundet was das Zeug hält. Hat auch Ihr Hund schon ein Profil?
Facebook und Co. werden für viele User immer mehr zum Spiegel des echten Lebens. Kein Wunder also, dass auch der beste Freund des Menschen einen wichtigen Platz im virtuellen Leben so manches Haustierbesitzers einnimmt. Die Zahlen sprechen dabei eine eindeutige Sprache:
Mehr als jeder zweite Hunde- und Katzenhalter teilt Informationen über die eigenen Tiere in sozialen Netzwerken.
Ob Fotos oder Erlebnisse mit den Vierbeinern – die Community wird voller Stolz mit aktuellen News rund um das Haustier versorgt. Wem das noch nicht genügt, der legt für seinen Liebling gleich ein eigenes Profil an. Laut einem Bericht des Telegraph unter Berufung auf Angaben der Tier-Versicherung PetPlan hat, zumindest in England, bereits jedes zehnte Haustier seinen eigenen Facebook Auftritt, um sich mit Artgenossen zu befreunden, sich zum gemeinsamen Gassi-Gehen zu verabreden oder sich einfach nur mitzuteilen. Facebookgründer Mark Zuckerberg hat es vorgemacht. Sein Puli Beast hat bereits über 150.000 Freunde. Der Boom vierbeiniger Profile ist so stark, dass es mittlerweile eigene Plattformen spezielle für Hunde gibt. Eine davon ist etwa die in Facebook integrierte Applikation „Dogbook“ oder das mit 300.000 Profilen bereits etablierte „Dogster“. Im Deutschland steht aktuell ein neues Netzwerk namens „My Social Petwork“ in den Startlöchern. Hund von Welt trifft sich heute also nicht mehr auf der Wiese sondern vernetzt sich, wie sein zweibeiniger Besitzer, im Web.
